Stoffwechselerkrankungen

  • Insulinresistenz
  • Metabolisches Syndrom
  • Cushing

 

Vergiftungen

  • Kohlenhydrate
  • Sepsis (Blutvergiftung)
  • Infektionen (z.B. Nachgeburtsverhaltung)
  • Darmentzündung, Kolik
  • Diverse Giftstoffe

 

Mechanische Auslöser

  • Belastungsrehe
  • Vernachlässigung

Die Hufrehe Symptomen:

Deutliche Lahmheit - meist sind nur die Vordergliedmassen betroffen, diese werden steif und weitvorgesetzt, die Hintergliedmassen möglichst weit unter den Körper gestellt, um die Vorderbeine zu entlasten. In einigen Fällen ist keine Bewegung mehr möglich. Deutliche Trachtenfussung, starke (klopfende) Pulsation der Mittelfussarterie, vermehrte Wärme der Hufe, schmerzhafte Reaktion der Hufe beim Beklopfen und/oder Abdrücken

 

 

 

Massnahmen akute Phase:

Es ist ein absoluter Notfall! Tierarzt benachrichtigen. Unterdessen können wir dem Pferd Linderung verschaffen, indem wir die Hufe kühlen und es auf eine tiefen weichen, aber doch kompakten Untergrund stellen - z.B. tiefer Sand, Sägespäne. Ergründen der Ursache und Abstellen. Keine Kraftfutteraufnahme. TA-Behandlung und Hufbehandlung (mit dem TA abstimmen!)

 

 

Hufbearbeitung akute Phase:

Trachten „hoch“, Strahl unterstützen Zehenbereich frei. (bei eher spitzen Hufen die Trachten höher stellen, bei eher stumpfen Hufformen kann dies unterbleiben). Ev. Blutegel ansetzen für die Blutverdünnung und Entzündungshemmend.


 

Hufbearbeitung nach der akuten Phase :

Hufbearbeitung mit Hilfe des Röntgenbildes (Hufbeinlage). Je nach Schwere der Hufrehe, Unterstützung des Strahles durch Gips oder Kunststoffeinlagen ohne Trachtenerhöhung. Die Zehenwand, soll schweben und dadurch vollständig entlastet werden, sie wird gerade geraspelt. Sind die Trachtenwände aufgrund der akuten Behandlung zu hoch, so werden sie in regelmässigen Abständen wieder gekürzt (am besten in 2- bis 4-wöchigen Abständen) bis hin zur ‚normalen’ Stellung. Der Strahl soll mittragen. Hufschutz je nach Untergrund: Barhuf, Hufschuhe oder Verbände

 

 

Zusatzfutter:

Bei chronischer Hufrehe haben wir mit Vitalpilzen gute Erfolge erzielt.